Über das stilwerk Hamburg

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1996 hat sich das erste stilwerk am Hamburger Hafen weit über Deutschlands Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Beheimatet in einem der letzten Industriedenkmäler der Stadt, einer umgebauten Malzfabrik, schafft das Hamburger Haus das perfekte Ambiente für entspanntes Shopping. Der historische Backsteinbau steht seit 1994 unter Denkmalschutz und vereint heute 28 exklusive Shops auf einer Gesamtverkaufsfläche von 11.000 Quadratmetern.

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Standort

Die Gründung des stilwerk am Elbufer hat sich als visionäre Entscheidung erwiesen und viele Nachzügler auf den Plan gerufen. Inzwischen ist die kleine Flussgemeinde das vielleicht lebhafteste Areal der Hamburger City. Dafür spricht die ungebremste Ansiedlung von Werbeagenturen, Verlagen, Neuen Medien und besternten Gastronomen. Sie alle schätzen die geringe Entfernung zu den touristischen Highlights wie Landungsbrücken, Michel, Reeperbahn, Heiligengeistfeld, Elbchaussee, Museumshafen, Kunsthallen. Die Nähe zum über die Grenzen Hamburgs berühmten Fischmarkt ist nur ein Zeichen exquisiter Lage – die Elbmeile als solche, und damit das stilwerk, ist Zentrum städteplanerischer Interessen und Aktivitäten, die sich vornehmlich auf die Entwicklung des Areals zwischen Alster-City und Hafenrand richten. Hier sieht Hamburg das größte Potential, um seinem Image als „Tor zur Welt“ Nachdruck zu verleihen.

Architektur

Wichtiger Bestandteil des stilwerk Konzeptes ist die Architektur: sie passt sich dem jeweiligen Standort homogen an. Die lange Geschichte des Gebäudes, in dem sich seit 1996 das Hamburger stilwerk befindet, beginnt bereits 1642. Der dänische König Christian I. erteilte dem damaligen Eigentümer des Grundstücks das Bauprivilegium. 1875 übernahm Georg Wilhelm Naefeke das Gebäude und etablierte dort seine Malzfabrik. Das große Mälzereigebäude entstand 1907 als eines der ersten Stahlbetonskelett-Konstruktionen Deutschlands mit der für diese Zeit typischen Backsteinfassade. Die mit Blendbögen und Schmuckbändern verzierte Fassade zeugt vom wirtschaftlichen Wohlstand der damaligen Zeit. Der letzte große Umbau fand 1961/62 statt, als die Firma Naefeke im Innenhof ein großes Silo errichtete. Nachdem dieses 1995 wieder abgerissen wurde, schien der dort entstandene Platz wie geschaffen für eine glasüberdachte und durch alle Geschosse führende Eingangshalle. Die drei prägenden Daten des Hamburger stilwerks – 1642, 1875 und 1907 –  werden auf denkmalgeschützten Wandfliesen im Treppenhaus des heutigen stilwerks gewürdigt.