Best of New Design University
Die Privatuniversität der Kreativwirtschaft St. Pölten präsentiert im stilwerk Wien Projekte des Studiengangs Innenarchitektur aus den Jahren 2009-2011. Die Ausstellung eröffnet am 30. Juni um 19 Uhr.
Die New Design University (NDU) bietet das einzige Innenarchitekturstudium auf akademischem Niveau (BA und MA) in Österreich. Aus einer Kooperation mit der Kingston University London entstanden, ist die NDU seit 2004 eine eigenständige, in Österreich akkreditierte Privatuniversität. Eigentümerin ist die Wirtschaftskammer Niederösterreich. In dreijährigen Bachelor- und zweijährigen Masterstudiengängen werden die Studierenden in intensiver und praxisbezogener Betreuung in allen Aufgabenfeldern der Innenarchitektur ausgebildet. Die ausgestellten Objekte sind in interdisziplinären Semesterprojekten zweier Gastprofessuren, einem Workshop im Rahmen der Vienna Design Week und in der experimentellen Formenwerkstatt entwickelt worden.
Eine Untersuchung der Körperhüllen in Beziehung zum gestalteten Raum war Thema des Semesterprojektes unter der Leitung von Patricia Hepp (Köln). »Der gestaltete Raum der mich umgibt, beginnt beim Innenfutter meines Kleides« untersuchte den Übergang vom Körper zur zweiten Haut, der Kleidung,
bis zur dritten Haut, der Architektur.
mischer`traxler (Wien) nahmen Natur, mit all ihren Aspekten, als Ausgangspunkt und Inspiration für kreatives Arbeiten. Nicht nur globale Umweltaspekte, sondern vor allem die zunehmende Bedeutung der Übertragung von in der Natur gefundenen Lösungsansätzen zu unterschiedlichen Problemen, sollten die Arbeiten der StudentInnenen anleiten. 'Biomimicry' und 'Next nature' sind zwei wichtige Beispiele der Natur-Orientierungen in Design und Forschung, wobei davon ausgegangen werden kann, dass die „wilde Natur“ zunehmend durch natürliche Technologien ersetzt wird.

Im Workshop „EIN-LEUCHTEN“ während der Vienna Design Week 2009 stellten Metternich, Schwaiger, Mackenzie die Auseinandersetzung mit der Glühbirne und deren Alternativen im Bezug auf Energieeffizienz und Lichtqualität (nach objektiven Kriterien) in den Mittelpunkt. Als Ausgangspunkt für den Bau eines Leuchtobjektes bekamen die StudentInnen der einzelnen Workshop-Teams ein Leuchtmittel (Glühbirne, LEDs, Energiesparleuchte, etc.) zugeteilt. Die verwendeten Materialien, ob gefunden, im Supermarkt gekauft oder selber gemacht, mußten biologisch abbaubar oder recyclebar sein. Zielsetzung des Workshops war, in kürzester Zeit und unter schwierigen Rahmenbedingungen eine Idee zu verwirklichen und diese überzeugend zu präsentieren.
Aus der experimentellen Formenwerkstatt (Gronegger u. Rauner) werden sphärische Flecht- und Knüpfobjekte der Studierenden präsentiert. Es geht dabei um neue Ansätze handwerklich-gestalterischer Auseinandersetzung mit Material, Form und Struktur. Das handwerkliche Arbeiten in der Formenwerkstatt öffnet Erfahrungs-prozesse und plastische Denkvorgänge, die als wesentliche Ressource gestaltenden Denkens und Erfindens bezeichnet werden können. Freie Formen entstehen aus dem Dialog mit den Eigenheiten des Materials.
Aus der Summe der während dieser vier Lehrveranstaltungen entstandenen Projekte stellte Christine Schwaiger eine Auswahl von Arbeiten zusammen. „Best of“ ist keine Leistungsschau im Sinne einer hierarchischen Bewertung/Ordnung, sondern eine Collage signifikanter Ansätze im Spannungsfeld von Natur, Körper und Möbel.
Eröffnung: Donnerstag, 30. Juni, 18.30 Uhr
stilwerk, Praterstrasse 1, 1020 Wien
Zur Eröffnung spricht der Rektor der NDU Dr. Stephan Schmidt-Wulffen
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!














