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2017-02-07 / Stilwerk Allgemein

imm Cologne 2017: Trend ganz nebenbei.

Wie zwei Leuchten auf mehreren Kölner Hochzeiten gleichzeitig tanzten und damit zum Messetrend ganz nebenbei wurden.

Sebastian Herkners neues Bett „Fold" für Schramm Werkstätten und sein bekannter „Bell Table" für ClassiCon mit der der "IC Light"-Leuchte von Flos in Szene gesetzt (Foto: Schramm Werkstätten/Sebastian Herkner).

Jedes Jahr im Januar tummelt sich die Designbranche eine Woche auf der imm Cologne und präsentiert Neuheiten, recherchiert Trends und liefert Inspiration fürs neue Möbeljahr. Die aufwendig gestalteten Messestände sind meist ein Highlight für sich – die ganzheitlichen Ensembles überzeugen mit kreativen Inszenierungen, bei denen kein Detail dem Zufall überlassen wird. Auch nicht bei der Wahl der Accessoires. Fehlt beispielsweise eine Leuchte im Portfolio, muss diese eingekauft werden.

In diesem Jahr schienen die Stylisten verschiedener Marken dabei dieselbe Vision zu haben: Nicht nur auffällig viele Tongefäße ließen sich in und auf den ebenso auffällig vielen Vitrinen und Sideboards entdecken, auch bei der Wahl der Beleuchtung herrschte Einigkeit. Ganz nebenbei, neben den großen Trends wie der Farbe Grün und der andauernden Sehnsucht nach Natürlichkeit, mauserte sich die Serie „IC Lights“ von Flos zur absoluten Lieblingsleuchte (erhältlich im stilwerk Berlin, Düsseldorf und Hamburg)

Von interlübke bis Schramm, von Möller Design bis Team 7 und B&B Italia – die puristische Leuchte war in all ihren Varianten zu finden und harmonierte mit jedem Interieur. Die äußerst reduzierte und gleichzeitig unbeschreiblich elegante Formensprache macht dies möglich. Sie kommt mit nur zwei Elementen aus, die in ihrer geometrischen Stärke gegeneinander gesetzt sind: Kugel und Linie, die das Spiel mit dem Gleichgewicht erforschen. Den Londoner Designer Michael Anastassiades inspirierte das geschickte Manövrieren eines Kontaktjongleurs zur mondänen Leuchte, die mit ihrer natürlichen Präsenz für jedes Möbelstück die passende Antwort findet.

Ein weiterer Gast, der in Köln und auch sonst in der Branche gern gesehen wird, ist die Leuchte „Vertigo“ von Petite Friture. Die französische Designerin Constance Guisset steckt hinter diesem ikonischen Entwurf, dessen Name Programm ist: Wie ein Propeller zeigt sich die delikate Struktur der Deckenleuchte, die mit dynamischer Leichtigkeit wie ein Drehkreisel ständig in Bewegung scheint. Bei Rolf Benz, wo in diesem Jahr neben wunderbaren Sitzgelegenheiten gleich zwei multifunktionale Sofas vorgestellt wurden, konnte die Leuchte ihre volle Pracht entfalten. Der in nachtblau getunkte Messestand war ein Gesamtkunstwerk, dessen inszenierte Sitzgruppen als Pendant in der Luft ein Meer aus „Vertigo“ erhielten. Eine Kombination, die auf Anhieb überzeugt und absolut empfehlenswert ist.  

Dass die Leuchte auch in anderen Räumen funktioniert, zeigt die Küchenmarke LEICHT mit ihren aktuellen Kampagnenmotiven zum Modell „Topos / Concrete“. Hier thront die Lampe über dem Essplatz und funktioniert ganz wunderbar als Kontrast zur puristisch-geometrischen Küche.

Mit „Vertigo“ und „IC Lights“ stehen die diesjährigen „Signature Pieces“ für den perfekten Schein also fest. Sollten sie es bisher nicht auf die Klassikerliste geschafft haben – wir sind überzeugt, dass sich das bald ändert. 

Die „IC Lights" von Flos als Arrangement bei B&B italia auf der imm Cologne (Foto: stilwerk).
Die „Vertigo" von Petite Friture bei LEICHT Küchen (Foto: LEICHT Küchen).
Die Tischleuchte der Serie „IC Lights" von Flos bei Möller Design auf der imm Cologne (Foto: stilwerk).
Auf der imm Cologne schmückte die „Vertigo" von Petite Friture den Stand von Rolf Benz (Foto: Rolf Benz).
Auch bei Team7 auf der imm Cologne waren die „IC Lights"-Leuchten gruppiert arrangiert (Foto: stilwerk).

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