Über das stilwerk Wien

Das stilwerk Wien wurde als viertes Haus und erste Auslandsdependance im Dezember 2010 eröffnet.
Auf einer Gesamtfläche von rund 6.000 Quadratmetern präsentieren sich in dem von Star-Architekt
Jean Nouvel entworfenen Gebäude auf vier Etagen 28 erstklassige internationale Einzelhändler, während
in restlichen Teil des Towers das luxuriöse Sofitel Vienna Stephansdom residiert.

Standort

Das Wiener Stadtbild ist geprägt von den prachtvollen Gebäuden aus der Zeit der habsburgischen Kaiser, Jugendstil-Bauten und moderner Architektur. Hier fügt sich das stilwerk als spektakulärer Neubau an
der Praterstraße 1 im 2. Wiener Bezirk hervorragend ein. Nur durch den Donaukanal von der
Wiener Innenstadt getrennt, gestaltet der Design Tower die Skyline der Leopoldstadt markant an der Wasserfront mit.

Architektur

Die Architektur eines jeden stilwerk-Hauses ist ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes: sie passt sich dem jeweiligen Standort optimal an. Der von Pritzker-Preisträger Jean Nouvel konzipierte 75 Meter hohe Turm erhebt sich wie eine Skulptur über der Wiener Innenstadt. Je nach Himmelsrichtung sind die Gläser der Fassaden unterschiedlich gefärbt und geschnitten: zum Donaukanal hin Grau, nach Osten verspiegelt Weiß, nach Westen Schwarz und nach Norden transparent. Durch die verschiedenen Farbtöne und Neigungswinkel ändern die gläsernen Fassaden im Tagesverlauf und mit jeder Stimmungsänderung am Himmel ihre Erscheinung. Mit unregelmäßigen Rastern aus dicht gedrängten Parallelogrammen und Rauten in den Glasschrägen stellt Nouvel einen Bezug zum Dach des nahe gelegenen Stephansdoms her.

Im Inneren setzen die „Lichtdecken“ der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist außergewöhnliche Akzente. Gestaltet wurden sowohl die hinterleuchteten Foliendecken als auch die Videobespielungen mehrerer LED-Felder. Die heute in Zürich lebende Künstlerin hat z.B. die Lichtdecke im großen Wintergarten als überdimensionales Aquarium gestaltet. Eine weitere Besonderheit im stilwerk Wien ist die „Grüne Wand“ – ein vertikales Kunstwerk aus Pflanzen des Franzosen Patrick Blanc. Auf einer rund 600 m2 großen, freistehenden Stahlkonstruktion im Hof werden rund 20.000 unterschiedliche Pflanzen mit einem Dauerbewässerungssystem aus einem Brunnen versorgt und bilden einen paradiesischen, vertikalen Garten aus Philodendron, Hosta, Spirea und anderen Gewächsen.